Eine Woche unter Nobelpreisträgern für zwei Max-Planck-Forschende

10. Juli 2026

Zwei Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen wurden ausgewählt, in der vergangenen Woche am 75. Lindauer Nobelpreisträgertreffen teilzunehmen.

Von Gesprächen mit Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern bis hin zu Diskussionen über die Zukunft der Wissenschaft mit führenden internationalen Forschenden – die vergangene Woche bot zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen eine außergewöhnliche Gelegenheit. Die Postdoktorandin Maryam Mahmoudi aus der Abteilung Molekularbiologie und die Doktorandin Alexandra Waldherr aus der Abteilung Proteinevolution wurden für die Teilnahme am 75. Lindauer Nobelpreisträgertreffen ausgewählt. Gemeinsam mit mehr als 650 herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt nahmen sie an diesem renommierten Wissenschaftstreffen teil.

Das jährlich stattfindende Lindauer Nobelpreisträgertreffen bringt Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger sowie exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zusammen, um Ideen auszutauschen und über die Zukunft der Wissenschaft zu diskutieren. Das diesjährige Jubiläumstreffen markierte das 75-jährige Bestehen der Lindauer Nobelpreisträgertreffen und fiel zugleich mit dem 125. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises zusammen. Mehr als 70 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger kamen in Lindau zusammen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der die Bedeutung von Demokratie und Grundlagenforschung hervorhob – Werte, die auch die Max-Planck-Gesellschaft prägen.

Für Maryam Mahmoudi war die Woche gleichermaßen inspirierend wie bereichernd. „Die Begegnungen mit Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern sowie der Austausch mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt haben mir neue Perspektiven auf die wissenschaftliche Forschung eröffnet“, sagt sie. „Es war eine wirklich einzigartige und inspirierende Erfahrung.“

Alexandra Waldherr nahm während der gesamten Woche an wissenschaftlichen Veranstaltungen teil und wurde zudem ausgewählt, an einer Podiumsdiskussion mit der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Thema Freiheit der Forschung mitzuwirken. Darüber hinaus hatte sie die Gelegenheit, sich unter anderem mit den Nobelpreisträgern John Jumper und Steven Chu auszutauschen. Rückblickend beeindruckte sie besonders die Offenheit der Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger. „Mich haben die Vielfalt der Ideen, die Klarheit des Denkens und die Freundlichkeit der Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger beeindruckt“, sagt sie. „Gute Wissenschaft braucht gute Fragen, eine verlässliche Finanzierung, gute Ideen und engagierte Menschen. Die Max-Planck-Gesellschaft basiert auf Jahrzehnten neugieriger Forscherinnen und Forscher sowie wissenschaftlicher Durchbrüche – ermöglicht durch eine Gesellschaft und ihre Bürgerinnen und Bürger, die Forschung großzügig unterstützen. Daran sollten wir uns immer wieder erinnern.“

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